Inhalte
Einen ausführlichen Lehrplan sowie eine Literaturliste finden Sie unter: www.agi-re.org
1. Ziele, Einführung, Grundlagen des Requirements Engineering im agilen Umfeld
a. Ziele und Aufbau des Trainings
b. Grundlagen agiler Entwicklungsmethoden
c. Lean Software Engineering
d. Scrum-Framework
2. Requirements-Engineering im agilen Umfeld
a. Ziele des Requirements-Engineerings: Verstehen - Vereinbaren - Sicherstellen
b. Prinzipien des REs im agilen Umfeld
c. Anwendungsszenarien von Requirements Engineering im agilen Umfeld:
Der Requirements Engineer - als Team-Mitglied - als Unterstützung für den PO - als “interner Berater/Coach” für die Teams und POs
3. Die Produktvision - Was soll eigentlich entwickelt werden?
a. Scope definieren (Systemkontext und Stakeholder)
b. Vision
c. MVP/ MMP
d. Impact Mapping
e. Product Canvas
4. Das Product Backlog - Welche Anforderungen sind wichtig?
a. Woher kommen die Anforderungen?
• Stakeholder und Personas
• Product Canvas
• Welche Erhebungstechniken gibt es?
• Die passende Erhebungtechnik auswählen
b. Den Kunden verstehen
• Probleme bei der Kommunikation von Anforderungen
• Trennung von Problem und Lösung
c. Anforderungen dokumentieren
• User Stories und weitere Formen der Spezifikation
d. Auf das Wesentliche fokussieren
• Business Value für Anforderungen bestimmen
• Priorisierung geschickt einsetzen
e. Innovation Games
5. Die Sprint Planung - Das Was und das Wie
a. Was wird im Sprint umgesetzt? Anforderungsanalyse
• Annahmen klären
• Wie kann der PO unterstützt werden?
• Wie kann das Development Team unterstützt werden?
b. Wie werden die Anforderungen erfüllt? Design
• Lösungsalternativen modelllieren
• Abläufe/Szenarien
• GUIs
• Geschäftsregeln
• Lösungen ableiten
c. Ziele des Sprints definieren
• Sprint Goal festlegen
6. Der Sprint
a. Auf Veränderungen reagieren
• Scope überprüfen und anpassen
• Notwendige Dokumentationsaspekte während des Sprints
• Abnahmetests definieren und durchführen
7. Das Sprint Review - Abnahme und Erhebung
a. Das Produkt abnehmen
• Akzeptanzkriterien überprüfen
• Abnahmetests definieren und durchführen
• DoD überprüfen
b. Feedback einholen
• Neue bzw. geänderte Anforderungen identifizieren
• Neue bzw. geänderte Anforderungen dokumentieren
c. Scope überprüfen und anpassen
8. Die Sprint-Retrospective
a. Diskussion von Optimierungspotentiale bzgl. des REs während der Entwicklung
b. das "Kaizen Item"
9. Das Backlog Refinement - Das Backlog kontinuierlich pflegen
a. Kontinuierliche Anforderungsanalyse in Scrum
• Zweck und Aufgabe des BL Refinements
b. Annahmen klären - Die User Stories “Ready” machen
• Die richtigen Fragen stellen
• Qualitätskriterien geschickt einsetzen
• User Stories und Akzeptanzkriterien dokumentieren
• Modellierungstechniken einsetzen
c. Priorisieren (Verweis auf Abschnitt 4)
d. Anforderungen konsolidieren
• Widersprüchliche Anforderungen identifizieren
• Konsoliderungstechniken einsetzen
e. Umgang mit nicht-funktionalen Anforderungen
f. Umgang mit technischen Anforderungen
g. Planen
• Planung im agilen Umfeld
• Planungshorizonte (kurz/mittel/lang) und deren Bedeutung in Scrum
h. Schätzen
• Die Größe der Anforderungen schätzen
• Aufwandstreiber und Abhängigkeiten identifizieren
• Architekturtreiber identifizieren
• Qualitätsanforderungen und Randbedingungen ermitteln
• Epics - User Stories
• Zu große US schneiden
i. Story Mapping
10. Weiterführende Themen
a. Vom Company Backlog zum Product Backlog
• Überblick bewahren - Anforderungen verwalten
• Beziehungen zwischen Zielen, Anforderungen und Testfällen
b. Wie gehe ich mit externen Auftraggebern/ Festpreisprojekten um
c. Was mache ich mit Rahmenbedingungen, gesetzlichen Vorgaben etc.
d. Reichen User Stories oder benötige ich noch andere Formen der Spezifikation